e.l.f. Cosmetics Colorful Primer - Americas #1 Primers

Werbung durch Markennennung 


Seit letztem Jahr gibt es die amerikanische Marke e.l.f. Cosmetics endlich auch in Deutschland zu kaufen, hier könnt ihr euch nochmal meinen Blogpost zum Launch anschauen. Mittlerweile ist das deutsche Sortiment beachtlich und beinhaltet eine sehr große Auswahl des Sortiments,  welches auch im Heimatland USA zu kaufen gibt. Den heutigen Post möchte ich dem Steckenpferd von e.l.f. widmen, den Primern der Marke.

Primer sind mittlerweile in der Beautybranche nicht mehr wegzudenken. Sie dienen nicht nur als Grundlage des Foundationauftrags, sondern haben zusätzlich auch die unterschiedlichsten Eigenschaften für die verschiedensten Bedürfnisse. So gibt es Primer, die feuchtigkeitsspendend sind, Primer die Rötungen und Unebenheiten abdecken sollen, Primer die der Haut einen Glow geben, die Haltbarkeit verlängern, ein mattes Finish erzeugen, und und und. Wie ihr seht lassen Primer keinen Wunsch aus.

e.l.f. spielt in der Beautyindustrie in Sachen Primern eine ganz große Rolle, so wird statistisch gesehen in den USA alle 6 Minuten ein Primer aus dem Hause e.l.f. gekauft, was e.l.f. zur Nummer 1 in den USA macht. Ganz spannend ist dabei das sehr umfassende Angebot an  Primern der Marke, so findet man im deutschen Sortiment weit mehr als 10 verschiedene Primer (im US Sortiment gibt es sogar mehr als 30 Primer), eine Auswahl der Primer möchte ich euch im heutigen Post gerne vorstellen.




Poreless Face Primer, 9€





Der Poreless Face Primer ist einer der bekanntesten Primer im e.l.f. Sortiment. Wie der Name schon erahnen lässt, soll dieser Primer die Poren minimieren und so das Hautbild ebenmäßiger erscheinen lassen. Zusätzlich zu den dekorativen Merkmalen, hat dieser Primer außerdem pflegende Eigenschaften und beinhaltet Vitamin A und E, als auch Teebaum Extrakt (den Teebaumgeruch nimmt man zunächst sehr intensiv wahr, dieser verfliegt aber nach wenigen Minuten). Es sei erwähnt, dass der Primer zudem Silikon enthält. Ich weiß, viele mögen Silikone in Make Up nicht, was ich in Teilen auch nachvollziehen kann. Da ich aber eine recht normale Haut habe, stört mich diese Eigenschaft eigentlich weniger. Hier ist der Silikonanteil gering genug, dass man nicht das Gefühl hat, dass die Haut durch den Silikonanteil "schwitzt" und das Produkt zu schwer auf der Haut liegt. Im Gegenteil, der Primer liegt in einer leichten Schicht ganz angenehm auf der Haut, füllt feine Fältchen auf und wirkt auch auf kleinere Poren minimierend.
Das Hautbild ist nach der Anwendung schön fein und weich. Zudem lässt sich im Anschluss die Foundation gleichmäßig und ebenmäßig auftragen, was natürlich bei Primern eine entscheidende Eigenschaft ist. Dadurch, dass der Primer allerdings eine verhältnismäßig feste (ich vermute durch den Silikonanteil) Konsistenz hat, ist es hier besonders wichtig, sparsam mit dem Produkt umzugehen, "a little goes a long way".
Mir persönlich gefällt der Primer, trotz intensiverem Geruch gut, vor allem wenn man ihn nur sparsam aufträgt. Ich denke jedoch, dass gerade dieser Primer für geruchsempfindliche Mädels und Jungs oder auch diejenigen die Probleme mit Silikon als Inhaltsstoff haben, nicht das geeignete Produkt ist, sollte man mit diesen Eigenschaften keine Probleme haben, kann ich diesen jedoch gerne empfehlen.




Hydrating FACE PRIMER, 9€





Ebenfalls ein ganz spannendes Produkt ist der Hydrating Face Primer, der vor allem dazu dient, Feuchtigkeit zu spenden, was natürlich vor allem für trockene Hauttypen besonders interessant ist. Gerade an der Stirn neige ich vor allem im Winter dazu, trockene Stellen zu entwickeln, die dann in Kombination mit Foundation doch eher unschön aussehen und einen schuppige Hautbeschaffenheit hervorrufen. Durch das enthaltene Traubenextrakt als auch den Vitaminen A, E und C wird die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit versorgt, sondern hat hier ebenfalls eine pflegende Wirkung. Dennoch sollte man sich natürlich bewusst machen, dass Primer keine Feuchtigkeitspflege ersetzt, zusätzliche Hautpflege ist ein absolutes Must. 

Auch hier empfehle ich wieder, sparsam mit dem Produkt umzugehen, zu viel Menge kann leicht "speckig" auf der Haut wirken und führt leider auch dazu, dass das Produkt relativ schwer einzieht, was den Effekt des Primers natürlich mindert. In einer kleinen Menge und einer dünnen Schicht macht der Primer allerdings einen sehr guten Job und harmoniert mit sämtlichen Foundations. Einen intensiven Geruch wie beim Poreless Face Primer konnte ich hier nicht feststellen. Ein solider Primer gegen den ich nichts schlechtes sagen kann. 






Prep & Prime Hydrate Balm, 10,50




Anders als die anderen hier im Blogpost vorgestellten Primer, kommt das Prep & Hydrate Balm in einer Stiftform. Dieser Primer besteht zum Großteil auf einer Wasserbasis und versorgt die Haut durch die enthaltene Sheabutter, Kakao, Aloe und Trauben sofort mit Feuchtigkeit und wirkt zudem pflegend auf die Haut. Hier habe ich habe ich von allen im Post vorgestellten Primern den besten feuchtigkeitsspendenden Effekt gespürt und auch Foundation haftet hier meiner Meinung nach am Besten. Durch die Stickform ist das Produkt natürlich fester, wobei das Produkt in Verbindung mit der Haut auf Anhieb weich wird und sich so gut verteilt, natürlich kommt hier sicherlich der Hygienegedanke auf aber da ich davon ausgehe, dass die meisten vor dem Makeupauftrag das Gesicht reinigen, wird hier das Gesicht mindestens genauso sauber sein, wie die Hände. Mir gefällt an diesem Produkt besonders, das mit dem Stick trockene Stellen quasi "weggezaubert" werden, ein Effekt den man sofort spürt und der auch lange anhält, was mir äußerst gut gefällt. Definitiv ein Primer, den ich gerne weiterempfehle.




Beauty shield 

spf 50 skin shielding primer, 15,00






Ein ganz spannender Primer, der mich ganz besonders interessiert hat. Liest man den Namen fällt sofort der Sonnenschutzfaktor 50 auf, eine stolze Leistung und für mich als Blassnase optimal, da ich jeden Tag einen hohen Sonnenschutz verwende. Neben dem Sonnenschutz kommt noch hinzu, dass dieser Primer einen leicht tönenden Effekt hat und so bereits vor dem Foundationauftrag ein gleichmäßiges, ebenes Hautbild unterstützt, so kann man den Primer auch sehr gut alleine ohne anschließende Foundation anwenden, wenn man nur einen Hauch Tönung bevorzugt. Die Tönung ist für meinen Hautton optimal, ohne dass ich gebräunt oder zu blass aussehe, allerdings sei hier erwähnt, dass es aktuell nur den einen "Farbton" gibt. Auch wenn der Primer eine leichte Färbung hat, würde ich hier den Auftrag mit dem Finger empfehlen, die Konsistenz ist zwar etwas "fester", dennoch lässt sich der Primer durch die Wärme der Haut schön gleichmäßig verteilen.
Besonders gut hat mir hier die Haltbarkeit gefallen, so erzielt für mich dieser Primer von allen gezeigten Primern die beste Haltbarkeit.

Neben den Primereigenschaften hat auch hier der Primer durch enthaltene Antioxidantien pflegende Eigenschaften, so wird hier die Haut vor schädlichen Umwelteigenschaften geschützt. Auch hier ist Silikon erneut im Produkt enthalten, was man auch ehrlicherweise spürt, auch hier würde ich dazu raten, eine feine und dünne Schicht aufzutragen, um ein gleichmäßiges und ein leichtes Tragegefühl  zu erreichen, die Haltbarkeit und der Effekt wird durch die dünne Schicht auf keinen Fall gemindert. Neben den bereits erwähnten Eigenschaften bewirkt der Primer zudem, dass feine Linien und Poren optisch reduziert, ein Effekt den man auf jeden Fall wahrnimmt.




Beauty shield daily defense makeup mist, 10,50





Ganz klares Highlight dieses Blogposts ist für mich das Beauty Shield Daily Defense Makeup Mist. Das Makeup Spray soll zunächst wie eine Schutzschicht auf die Haut wirken und die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Gleichzeitig hat das Spray den Effekt, das Makeup zu fixieren, sowie im Tagesverlauf aufzufrischen.
Ich muss sagen, ich liebe dieses Spray, der Sprühkopf erreicht einen ganz feinen, subtilen Effekt und legt sich angenehm auf die Haut ohne fleckig zu wirken. Pudereffekte auf der Haut werden genommen und auch die Haut sieht fein glowy aus, ohne dass man zu glänzend wirkt. Ein wirklich tolles Produkt, das mir äußerst gut gefällt. 






Wie ihr seht, haben mir die Primer inklusive Spray allesamt auf ihre Art gut gefallen. Natürlich sollte hier nochmal erwähnt sein, dass jedes vorgestellte Produkt seine individuellen Eigenschaften hat und hier mit Rücksicht auf die jeweiligen Bedürfnisse bewertet wurde. 

Ganz wichtig bei diesen Primern ist hier für mich die Auftragsart, so sollten alle vorgestellten Primer sparsam angewendet werden, beachtet man diese Anwendungsart machen alle Primer einen sehr guten Job, vor allem wenn man das Preis-/Leistungsverhältnis betrachtet. So legt man im High End Bereich locker 30€, wenn nicht sogar mehr hin und hier bei e.l.f. bewegt man sich im 10€ Bereich, was wirklich mehr als ok ist. 

Schaut euch unbedingt das weitere Primersortiment von e.l.f. an, hier findet man wirklich alles was das Herz begehrt. 


Habt ihr die e.l.f. Primer schon ausprobiert?






PR Sample 
Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt


Gibt es eine Zukunft für Beautyblogger aka Schreiberlinge?






Als ich 2012 meinen Blog „mrsannabradshaw“ gestartet habe, waren die Zeiten von Instagram und Youtube noch lange nicht „en Vogue“. Die Beautyverrückten haben Blogs gelesen und sich über diese Plattformen ausgetauscht, damals waren Blogs DAS Medium indem man „up to date“ war, wenn es um Makeup und Beauty ging und auch Inspirationen für Looks hat man sich von den Blogs geholt. Ja, ich würde sagen, dass Beautyblogs ihr „Hoch“ in den Jahren 2010 – 2015 hatten.
Heute, fast 7 Jahre nach der Gründung meines Blogs habe ich zwar immer noch enorm viel Spaß über meine Leidenschaft Beauty zu schreiben, Looks zu schminken und auf meinem Blog zu zeigen, neue Produkte auszutesten und hier meine Passion für dieses Thema auszuleben, dennoch hat sich in den letzten Jahren doch sehr viel verändert und das leider in eine Richtung, die einem (zumindest mir) sogar etwas die Motivation nimmt.

Vielen Bloglesern ist es sicher aufgefallen, dass es immer weniger Blogs gibt und auch viele „ältere Blogs“ ihr Blogleben stillgelegt haben, das mag sicher auch an persönlichen Veränderung en (Familiengründung, Beruf etc. ) liegen aber eben auch an den Veränderungen der Bloggerszene.

Heute muss man als „erfolgreicher Blogger“ entweder erfolgreich auf Instagram sein und hier eine enorm hohe Reichweite haben oder aber man hat einen Yotubekanal, so nennt man sich heute dann entweder Influencer oder aber Youtuber und Blogger? Ein Begriff der immer mehr in den Hintergrund rückt. Ich selbst denke sogar schon daran, dass die klassischen „Schreiberlinge“ wie ich mich gerne nenne, in Zukunft sogar „aussterben“ werden. Natürlich gibt es immer noch einige, die Blogs lesen, gerade diejenigen die eben schon vor 5 Jahren Blogs gelesen haben aber der Großteil schaut sich mittlerweile Videos an oder schaut eben ein paar Sekunden ein Insagram Bild an, was für viele scheinbar genügt um sich eine Meinung zu bilden oder um sich die gewünschte Inspiration zu holen. (eine ausführliche Review passt für mich eher nicht unter einen Instagrampost). Es wird sich heute leider nicht mehr die Zeit genommen, einen Blogpost zu „lesen“ .

Ich kann mit meinen Seitenaufrufen immernoch „zufrieden“ sein, wobei auch ich hier merke, dass die Zahlen im Vergleich zu früher zurückgehen aber es sind noch immer zufriedenstellende Zahlen da. Schade ist es auch, dass immer weniger kommentiert wird, da ich denke, dass die meisten, die noch Blogs besuchen, kurz die Bilder anschauen, den Text weitestgehend überfliegen oder sogar ganz auslassen und Kommentare dann schon meist zu viel Aufwand sind, ich mag hier vielleicht eine Behauptung aufstellen, die dem ein oder anderen Leser nicht gefällt, aber ich spreche hier aus meinem eigenen Empfinden und gebe hier sicher auch den Gedanken der ein oder anderen Blogger wider, warum ich hier auch kritisiere, weil intensives kommentieren auf einmal möglich ist, wenn man beispielsweise ein Gewinnspiel startet.

Ich selbst lese noch unglaublich gerne Blogs, mehr als dass ich mich beispielsweise auf Youtube aufhalte. Bin ich abends zu Hause, ist es für mich pure Entspannung, mich auf die Couch zu legen und Blogs zu lesen. Schade ist nur, dass meine Leseliste nicht mehr allzu aktiv ist, da es einfach die klassischen Beautyblogs, die Reviews schreiben, über Beautyprodukte und Favoriten schreiben und Looks schminken, einfach nicht mehr in großer Anzahl vorhanden sind, weshalb ich sogar meine Leseliste um fremdsprachige Blogs erweitert habe.
Ich möchte hier keine Beautyinstagramer oder Youtuber schlecht reden, schließlich ist mir bewusst, dass wir alle irgendwo Beautyverrückte sind und eben diese Leidenschaft haben aber ich habe eben bei den „Schreiberlingen“ doch noch mehr das Gefühl, dass diese noch „mehr“ für die Beautyleidenschaft brennen, schließlich hat es doch irgendwo mal mit Blogs angefangen.

Ihr wundert euch vielleicht, warum ich hier immer wieder die Youtuber und die Influencer erwähne, einfach aus dem Grund, dass ich gerade im letzten Jahr ein paar Mal die Erfahrung gemacht habe, dass Instagramer und Youtuber etwas „abwertend“ auf die Schreiberlinge reagiert haben, so ganz nach dem Motto „wer seid ihr denn“, wie „oldschool“ seid ihr denn? Seitdem schlägt es mir doch etwas negativ auf. Natürlich möchte ich die Youtuber und Instagramer nicht verallgemeinern, hier gibt es auch solche und solche aber schaue ich mir dann beispielsweise ihre Followerliste an, also die Accounts denen diese Accounts folgen, wird mir schnell klar, worum es den meisten geht, Reichweite, Bekannt werden und am Ende um Geld und hier kommen wir zu dem Punkt bei dem ich uns einfach abgrenze.
Es gibt wenige, bis sehr wenige Schreiberlinge, die „einzig“ von ihrem Blog leben, das heißt, wir Beautyblogger schreiben weil wir Lust drauf haben, und diese Art von „bloggen“ lieben, weil wir dafür brennen und ich kann euch versichern, die meisten Beautyblogs schreiben ihre ehrliche, echte Meinung, schreiben und fotografieren weil sie Beauty lieben und nicht weil sie 100000 Follower auf Instagram haben wollen und glauben, dass sie durch die Bloggerei doch noch eines Tages eine Hermes „Birkin Bag“ aus der Portokasse bezahlen.

Ich weiß nicht, ob dem Leser bewusst ist, das in einen Blogpost enorm viel Zeit steckt, so kann eine Fotosession mit den Produkten schon gut und gerne über Stunden gehen (ansehnliche Deko, cleaner Stil, helle Bilder, wenig Schatten), danach muss eine Bilderauswahl getroffen werden, bearbeitet werden, Looks werden geschminkt und in sämtlichen Positionen und aus verschiedensten Winkeln fotografiert und dann geht es eben ans Schreiben und hier kann es schon mal vorkommen, dass man 2,3 oder sogar mehr Stunden an einem Blogpost alleine nur schreibt und das oft „nur“ für eine Verweildauer der Leser von vielleicht 1-2 Minuten, ein Zustand der mich oft deprimiert aber auf der anderen Seite möchte ich nicht bei einem Blogpost schreiben „ich finde das Produkt gut, basta“, das ist nicht mein Anspruch. Ich versuche immer selbst meine Meinung rüberzubringen und versuche mich dabei an den Anspruch zu halten, den ich auch von anderen Blogs „erwarte“, dabei fällt es mir aber auch oft schwer nicht aus einem Blogpost einen Roman zu machen, sondern den Text noch „kurz genug“ zu halten, um dem Leser keinen 15 Minuten Post anzutun (was ich natürlich auch verstehe).

Ihr glaubt gar nicht wie viel Spaß es mir dennoch immernoch macht, Beautyprodukte auszustesten. Auch wenn ich mittlerweile eine Sammlung habe, mit der ich mich mehrere Leben lang schminken könnte und sicher jede Farbe irgendwo bei mir schon vorhanden ist. Noch immer bekomme ich Schnappatmung, wenn eine Marke ein neues Produkt launcht und auch nach hunderten Lippenstiften, etlichen Lidschattenpaletten und zig Foundations habe ich immernoch das „haben wollen“ Gefühl bei den neuesten Produkten und bekomme eine beautyverrücktes Suchtikribbeln, wenn ich wieder ein neues Produkt in meinen Händen halte oder aber mich schminke und meiner eigenen Kreativität freien Lauf lasse, ein Zustand der sich bei mir auch nicht ändern wird.

Kommen wir zum nächsten Punkt, der einem die Motivation nimmt, die Beautymarken. Ich verstehe, dass die Follower /Leser natürlich von den Beautyblogs auch regelmäßig neue Beautyprodukte sehen wollen und hier eben die Reviews oder Looks erwarten und anschauen aber der Leser kann auf der anderen Seite dennoch nicht von einem Beautyblogger, der diesen Blog nur hobbymäßig oder als kleine Nebentätigkeit betreibt, erwarten, dass jeder Launch gekauft wird, jede LE erworben wird und so jeden Monat hunderte Euros in Beauty gesteckt werden, dies geht leider enorm ins Geld und ist für viele finanziell verständlicherweise nicht zu stemmen. Hier sind wir natürlich auch stark auf die Firmen und PR Agenturen angewiesen, die uns wie Youtuber und Instagramer mit Produkten ausstatten aber auch hier wird es immer schwieriger. Wie oft habe ich alleine im letzten Jahr mein Mediakit mit meinen Daten an Firmen geschickt und entweder überhaupt keine Antwort bekommen oder aber den Hinweis erhalten, dass sie Beautyblogger nicht mit Produkten ausstatten, weil sie nur ein „begrenztes Kontingent“ haben und ich natürlich mit meinen knapp 8.000 Followern auf Instagram weit weg von deren Ansprüchen bin oder der Kommentar kommt, dass sie nur Youtuber oder Influencer mit Produkten ausstatten. Ein Punkt den ich nicht ganz verstehen kann, die Aufrufe von Blogs sind natürlich geringer als Youtube Videos und Instagram Posts aber auf der anderen Seite trifft hier der Spruch „wer schreibt der bleibt“ voll und ganz zu. Blogposts tauchen bei Google ganz oben in den Suchlisten auf, sucht man gezielt nach Produkten und das auch noch nach vielen Jahren.

Viele Marken haben  gerade in den letzten 2 Jahren auch die Beautyblogger aus ihrem Verteiler genommen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass diese Aussagen nicht gerade motivierend sind. Dennoch gibt es aber auch Firmen die gerade die Schreiberlinge schätzen und hier noch gerne unterstützen, gerade diese Marken weiß ich äußerst zu schätzen und ich muss sagen, dass ich diese Marken auch vermehrt auf meinen Kanälen unterstütze aber es gibt eben auch die anderen Marken die überhaupt keine Blogs supporten und ich bin auch ehrlich, wenn ihr aufmerksame Leser meines Blogs seid, gibt es auch die ein oder andere Beautymarke die auf meinem Blog einfach nicht auftauchen wird, da sie entweder deutlich gemacht haben, dass sie kein Interesse an Blogs haben oder die Kommunikation eher in eine fast schon respektlose Art gegangen ist und ich aus diesem Grund diesen Marken meine Reichweite, die für einen Blog schon ganz ordentlich ist, nicht geben möchte.  Wie ihr seht, die Aussicht aus Firmensicht ist für Blogs nicht gerade rosig, auch bei Bloggerevents (ich betone doch nochmal gerne das Wort Blogger) haben wir Schreiberlinge eher geringe Chancen eine Einladung zu erhalten, sehr schade aber doch in den meisten Fällen wahr, es ist natürlich schade zu sehen, dass Influencer eingeladen werden, die kaum oder sogar gar nicht über ein Event und die Produkte berichten und anschließend die komplette Goodiebag verlosen, natürlich ist es schön für Follower wenn man die Möglichkeit bekommt etwas zu gewinnen aber ist es nicht auch Sinn eines Bloggers über Produkte zu berichten und sie zu reviewen?

Ich muss gestehen, dass ich mir doch sehr regelmäßig, ja sogar täglich Gedanken über das Bloggerdasein mache. Soll ich auch den Weg gehen und einen Youtubekanal starten? Ich habe hier schon öfter darüber nachgedacht, da ich mich mit dem Gedanken schon irgendwo anfreunden kann aber da ich den Blog für Youtube wohl eher nicht aufgeben möchte und Youtube ebenfalls viel Zeit in Anspruch nimmt und ich beides mit meinem Vollzeitjob nicht gestemmt bekomme, fällt dieses Thema aus. Soll ich mich „nur“ auf Instagram beschränken? Hier fällt mir die Antwort schon leichter, NEIN. Für mich ist der Instagramzug schon lange abgefahren. Als ich mit Instagram angefangen habe, gab es bereits die großen Accounts, da war es für mich schon sehr schwer Anschluss zu finden und ich muss auch ehrlich gestehen, ich bin nicht dafür gemacht, mein ganzes Leben in den Stories zu zeigen und ich bin auch nicht dafür gemacht, mich in ein Bett mit Lichterketten und Marshmallowkakao und Einhornschlafmaske zu setzen. Mein Instagramaccount ist eigentlich ein Nebenaccount meines Blogs, auf dieser Plattform zeige ich zusätzlich das, was auf meinem Blog passiert, was aber für einen erfolgreichen Account nicht ausreichend ist.
Also stehe ich hier wieder mit meinem geliebten Blog „mrsannabradshaw“ und mache mir so meine Gedanken über die Zukunft der Schreiberlinge und finde einfach keine Antwort, weil es einfach sehr schwer für die klassischen Beautyblogger geworden ist.
Ich weiß aber definitiv, dass ich weiterhin ein großer Fan von Beautyblogs sein werde, mrsannabradshaw wird es in Zukunft natürlich auch weiterhin geben, da ich einfach ein Beautyjunkie bin und ich es liebe über diese Welt aus Lippenstiften, Lidschatten, Cremes und Masken zu schreiben und mich hier mit meiner Community und auch mit meinen Bloggerkolleginnen auszutauschen.


Ich würde sehr gerne wissen, wie ihr als Leser darüber denkt aber auch die Meinung meiner Bloggerkollegen interessiert mich sehr.




*Ich habe ganz bewusst das Thema bezahlte Kooperationen ausgelassen

Pixi Beauty - PIXIGLOW Cake


Werbung durch Markennennung


Heute möchte ich euch gerne zwei ganz besondere Produkte aus dem Hause Pixi Beauty vorstellen, die mir vor einigen Wochen zugeschickt wurden. Ich hatte euch bereits einige wirklich schöne Produkte wie das Lip IcingDie Liquid Lipsticks oder aber die Café con Dulce Palette vorgestellt. Heute möchte ich euch gerne eines meiner persönlichen Highlights von Pixi vorstellen, die Pixi Glow Cakes. 

Pixi Beauty ist vor allem durch ihre tollen Highlighterprodukte bekannt, relativ neu im Sortiment sind nun die Glow Cakes, die es in zwei verschiedenen Nuancen Gilded Bare Glow und Pink Champagne Glow gibt. 

Der Gedanke hinter den Glow Cakes ist, dass es sich nicht alleine nur um einen Highlighter handelt, wie man schon an der transparenten Verpackung erkennt, haben die Cakes eine deutlich wahrzunehmende Farbe, so lassen sie sich gleichzeitig auch als Blush oder sogar auch als Bronzer verwenden, also hat man hier Highlighter und Blush in einem. Klingt zunächst unmöglich, ist hier aber wirklich gelungen. Beide Produkte möchte ich euch heute gerne zeigen.

Dadurch, dass das Produkt im Ombreverlauf eingefasst wurde, kann man mit der Pigmentierung gut spielen und sich so einen individuellen Effekt und Farbeffekt erstellen, theoretisch kann man man mit dem Pinsel sogar einzeln in die verschiedenen Farbabstufungen gehen und so das Produkt dann als Bronzer, Blush oder Highlighter einsetzen. 
Besonders gut gefällt mir die Konsistenz der Glow Puder, so handelt es sich bei diesem Produkt natürlich um ein Puderprodukt, dennoch ist es sehr leicht und vor allem buttrig auf der Haut, so dass das Glow Cake optimal mit der Haut verschmilzt. 

Kommen wir zur Optik der Glow Cakes. Die Cakes haben durch den Ombreverlauf eine recht große Fläche, durch den transparenten Kunsstoffdeckel kann man so das Produkt gut erkennen, was natürlich gerade bei dem Ombreverlauf sehr schön aussieht. Auch hier ist sich Pixi bei seinem individuellen Design treugeblieben und hat die typischen grünen Elemente ebenfalls in das Produktdesign mit reingenommen, was mir wie immer bei Pixi sehr gut gefällt.


Neben dem dekorativen Effekt, haben die Glow Cakes außerdem einen pflegenden Effekt, so helfen die enthaltenen Ceramide, die Feuchtigkeitsbarriere der Haut wiederherzustellen, die enthaltenen Peptide sollen die Haut straff und prall aussehen lassen, zudem bewirkt das enthaltene Traubenkern Extrakt, dass die Elastizität der Haut verbessert wird, interessante Eigenschaften, dennoch bezweifle ich leider, dass ein Puderprodukte diese pflegenden Eigenschaften hat aber da ich kein Experte bin, möchte ich hier auch keine Bewertung zur hautpflegenden Wirksamkeit abgeben, kann aber bestätigen, dass der optische Effekt durchaus glättend und alles andere als pudrig ist. 



GILDED BARE GLOW



Gilded Bare Glow ist recht warm aufgebaut, so lässt sich das Produkt hier doch auch als feinen, subtilen Bronzer verwenden aber auch ein punktuelles oder großflächiges Highlight ist durchaus möglich. Der Schimmereffekt der Glow Cakes ist nicht zu glitzrig, weshalb das Puder auf der Haut sehr gleichmäßig und eben glowy rüberkommt, was mir persönlich viel besser gefällt als zu intensives Highlight. Ich habe das Produkt für meine Tragebilder zunächst ganz leicht großglächig aufgetragen um eine dezente Wärme zu erreichen und anschließend habe ich meine Wangenknochen zusätzlich noch mit einem Highlighterpinsel akzentuiert, um so den Extra Glow zu erreichen.
Ein Effekt der mir besonders gut gefällt, Gilded Bare Glow schafft es doch, dass man schön frisch aussieht. Ein tolles Produkt, in das ich schon jetzt ganz verliebt bin. 











Pink champagne glow




Pink Champagne Glow ist deutlich intensiver und ist für mich ein Kandidat für Blush aber auch als Highlighter. Dadurch, dass die Farbpigmentierung nicht zu intensiv ist, lässt sich das Produkt gut aufbauen, so sind hier der Blushauftrag aber auch ein natürlicher Highlighter möglich. Auch hier habe ich das Glow Cake wieder großflächiger eingesetzt, um so einen dezenten, rosigen Teint zu erreichen, wie ihr hoffentlich erkennen könnt, sieht meine Haut nicht overblushed aus aber auch der Highlightereffekt hat mich hier positiv überrascht, ich dachte zunächst, dass der Roséeffekt doch "too much" wäre aber ich konnte ihn beim Einsatz als Highlighter nicht erkennen, viel mehr habe ich Pink champagne Glow als deutlich natürlicher empfunden, was mich doch positiv überrascht hat.








Ich habe euch beide Produkte auch nochmals geswatcht, habe mich aber hier für den Swatch der einzelnen Farbabstufungen gemischt entschieden, da ich auf diese Variante doch am häufigsten zurückgreife.

Gilded Bare Glow // Pink Champagne Glow


Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht von diesen Produkten, ich hätte nicht gedacht, dass die Glow Cakes so schön natürlich auf der Haut aussehen. 
Auch wenn ich beide Nuancen überragend finde, gefällt mir Gilded Bare Glow an mir nochmal ein Stückchen besser. 

Mit den Glow Cakes hat Pixi Beauty erneut bewiesen, dass sie Glow Produkte wirklich drauf haben.


Die Pixi Glow Cakes enthalten übrigens stolze 24g und kosten ca. 30€, ein stolzer Preis, wenn man aber die Menge betrachtet, empfinde ich den Preis dann nicht mehr hoch und absolut angemessen.


Wie gefallen euch die Pixi Glow Cakes?






*PR Sample
Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt

Dose of Colors Friendcation Palette

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Es war glasklar, dass ich bei der Friendcation Palette von Dose of Colors aus der Kooperation mit Desi & Katy schwach werden würde. Es ist ja nicht so, dass ich nicht genug Lidschattenpaletten habe und sicher auch jede Farbe in irgendeiner Form schon besitze aber gut, mein Beautyherz hat wieder seine ausgeprägte Schwäche gezeigt.

Der Release der Palette ist nun schon einige Wochen her und ich muss auch gestehen, dass ich nicht direkt zugeschlagen habe und erst eine Zeit überlegt habe aber da ich sie nicht vergessen konnte, habe ich dann doch zugeschlagen und möchte euch heute nun endlich die Friendcation Palette vorstellen.




Desi Perkins und Katy aka LustreLux sind wahrscheinlich dem ein oder anderen ein Begriff, zwei amerikanische Youtuberinnen, die in den USA durch ihr Best Friend "Dasein" äußerst gehyped sind. Die aktuelle Kollektion bestehend aus der Lidschattenpalette, Highlightern und Lippenprodukte hat mir diesmal wirklich sehr gut gefallen. Mein Highlight war hier ganz klar die Friendcation Palette.

Kommen wir zunächst zum Design der Palette. Mir persönlich gefällt das sehr edle Design mit dem Glitterüberzug äußerst gut. Gerade die Glitteroptik in Zusammenhang mit der Roségoldoptik im Innenleben der Palette macht wirklich einiges her und lässt die Palette sehr edel wirken, eben mal was anderes zu den üblichen schlichteren Paletten auf dem Beautymarkt. Die Palette selbst lässt sich durch einen stabilen Magnetmechanismus öffnen und schließen. Zudem beinhaltet die Palette einen Spiegel der eine angemessene Größe hat, um sich zu schminken. 




Insgesamt beinhaltet die Palette 5 schimmernde / metallische und 5 matte Lidschatten. Wie man in der Palette doch gut erkennen kann, ist die Farbzusammenstellung überwiegend warm gehalten. 

Durch die intensiven Schimmer- und Glitterlidschatten kann man mit der Palette neben neutralen Looks auch ordentliche Eyecatcher schminken. Hier gefällt mir der Effekt besonders gut. Gerade die Glittereyeshadows haben eine hervorragende Pigmentierung und lassen sich super auftragen, am Besten ist hier wohl der Auftrag mit einem flachen Pinsel oder aber mit dem Finger. Fall Out konnte ich hier überhaupt nicht feststellen, da die Glitterlidschatten in Verbindung mit der Wärme der Haut wunderbar mit der Haut verschmelzen und so ein intensives, gleichmäßiges Finish erreichen. Aber auch die matten Lidschatten sind nicht zu vernachlässigen, so haben sie allesamt eine ordentliche Pigmentierung und lassen sich ausgesprochen gut einarbeiten, gerade bei matten Lidschatten ist dies ein nicht zu vernachlässigender Faktor.








Mein Highlight der Farben ist hier bei den matten Tönen der Farbton Girl Bye ein wunderschönes, intensives Terracotta Rot, das ich sehr gerne trage. Besonders gut gefällt mir an den matten Tönen die Eigenschaft, dass sie sich super aufbauen lassen ohne auch nur annähernd fleckig oder ungleichmäßig auszusehen. Auch bei den Effektlidschatten bin ich schwer begeistert und vor allem in den Farbton Dirty Money schwer verliebt. Gerade dieses grünstichige Gold ist ein richtiger Eyecatcher und sehr besonders. Eine solche Farbe habe ich definitiv noch nicht in meiner Sammlung. Ein einziger Ton der Palette war dann eher eine kleine Enttäuschung für mich. Die Pigmentierung von Game Over ist zwar ausgesprochen gut aber im Pfännchen sah der Lidschatten für mich schöner aus, als dann doch aufgetragen. Im Pfännchen sah der Lidschatten doch eher blausichiger und gräulicher aus, im Auftrag war es dann aber vielmehr ein tieferes schwarz mit wenigen blauen und silbernen Effekten.


Basic // Cheens // Necessary // Dirty Money // A Moment

Try Me // Just a Kiss // Girl Bye //  Churro // Game Over



Für meinen Look habe ich mich natürlich für den Farbton Dirty Money als Hauptdarsteller entschieden, hier habe ich zunächst eine Basis aus den Farben Basic, Necessary und Churro geschaffen, um dem Look einen leicht rauchigen Akzent zu geben. Dirty Money selbst habe ich dann mit dem Finger auf das Lid aufgetragen und anschließend die Kanten verblendet. Der Farbton ist so außergewöhnlich, dass man hier keine Extras mehr benötigt und der Look wirklich nach "mehr" aussieht.















Ich bin definitiv ein Fan dieser Palette. Mit gut 50€  fällt die Friendcation Palette natürlich nicht in die Kategorie Schnäppchen und es sei wohl gut überlegt, ob man eine weitere Palette braucht und dann noch für 50€, dennoch gefällt mir die Zusammenstellung sehr gut und gerade das tolle Design ist nochmal das "i-Tüpfelchen". 

Eine gelungene Kooperation und Palette an der ich bestimmt noch viel Freude haben werde. 


Wie gefällt euch die Friendcation Palette?